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Akupunktur & Piercing

Du hast von möglichen gesundheitlichen Effekten von Ohr-Piercings in Verbindung mit Akupunkturpunkten gehört und interessierst dich dafür, was wirklich dahintersteckt? Dann bist du hier richtig. Wir haben uns sehr intensiv mit der Materie beschäftigt und werden dich auf dieser Seite über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von Ohr-Piercings informieren.

Zu diesem Thema gibt es dreierlei Meinungen.

Jene, die dem Ohr-Piercing negative oder keine gesundheitlichen Effekte attestieren, und jene, die ihm eine positive Wirkung zuschreiben.

Disclaimer: In diesem Artikel werden keine Behandlungstipps oder Heilversprechen gegeben. Wenn wir daher von einer Wirkung sprechen, sprechen wir immer von einer möglichen Wirkung, die bisher von betroffenen Personen beobachtet und durchaus glaubhaft berichtet wurden.

Die Ausgangssituation der kontroversen Meinungen zum Thema „Akupunktur und Piercing“

Immer wieder liest man in Zeitschriften oder im Internet, dass Piercings Energiebahnen stören bzw. zu gesundheitlichen Problemen führen können. Diese Berichte sind oftmals sehr drastisch formuliert und erwecken dadurch den Anschein, dass Piercings prinzipiell gefährlich sind und die Gesundheit schädigen.

Wir können dich schon im Vorfeld beruhigen: Wenn du dich für ein Piercing in die Hände eines absoluten Profis begibst, der etwas vom Piercen versteht, ist das Risiko eines anhaltenden gesundheitlichen Schadens gleich Null.

Aber sehen wir uns in aller Ruhe die Fakten an.

 

Was ist an den Berichten dran?

Faktum 1: Durch ein Piercing am Ohrknorpel kann es beim Durchbohren des Knorpels tatsächlich zu einer Verletzung und Stimulation von Akupunkturpunkten kommen. Da jedem Akupunkturpunkt ein bestimmtes Organ bzw. Organsystem zugeordnet ist, kommt es durch die Stimulation dieser Punkte zu einer Aktivierung des jeweils zugehörigen Organs.

Faktum 2: Dies kann sowohl positive als auch negative Folgen haben, wenn man den Berichten betroffener Personen Glauben schenkt.

So gibt es z. B. einerseits Berichte darüber, dass Menschen nach einem Piercing des Ohres oder beider Ohren unter Kopfschmerz unterschiedlicher Ausprägung leiden. Andererseits geben Personen, die ein Ohr-Piercing erhalten haben, an, dass eine Migräne, die sie jahrelang gequält hat, nach dem Piercing verschwunden ist oder deutlich abgemildert wurde.

Beides könnte die Folge einer Aktivierung eines Akupunkturpunktes durch ein Ohren-Piercing sein.

Die möglichen positiven Auswirkungen macht sich die Piercingpunktur-Methode zunutze.

 

Die Piercingpunktur-Methode

Die Piercingpunktur ist eine empirische, also auf den Erfahrungen von „Gepiercten“ beruhende Methode – wissenschaftliche Studien und Belege zur Wirkung gibt es bisher nicht. Sie beruht auf der Annahme, dass beim Durchstechen des Akupunkturpunktes dieser dauerhaft stimuliert wird und als eine Form der Dauerakupunktur wirkt. Die Methode wurde von Steve Pierce entdeckt und wird stetig weiterentwickelt und verfeinert.

Die Rückmeldungen der letzten Jahre von Kunden aus dem Piercingpunktur-Netzwerk, bestehend aus Piercern aus Deutschland, der Schweiz, Italien und Österreich, deuten auf eine hohe Wirksamkeit der Akupunktur-Piercings hin. Dieses Netzwerk wird durch Ärzte, Heilpraktiker und andere Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen verstärkt.

Viele Kunden bemerken direkt nach dem Piercing eine Veränderung. Bei anderen tritt sie erst nach einer gewissen Zeit auf – bei ganz wenigen bleibt die Wirkung auch gänzlich aus. Auch ist es möglich, dass es, bevor eine positive Wirkung einsetzt, zu einer Erstverschlechterung kommt.

Sehen wir uns nun an, welche positiven Effekte die Anhänger der Piercingpunktur dieser Methode zuschreiben.

 

Mögliche positive Effekte der Piercingpunktur-Methode

An dieser Stelle soll nochmals erwähnt sein, dass es sich bei der Methode um eine empirische handelt und die folgenden Informationen auf Erfahrungen von Menschen beruhen, die nach einem Piercing im Ohrknorpel positive Auswirkungen auf ihren mentalen oder körperlichen gesundheitlichen Zustand feststellten.

  1. Nullpunkt oder Migräne-Piercing (fälschlicherweise auch oft als Daith-Piercing bezeichnet): Dieses Piercing kann bei normal erhöhtem Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz oder Migräne (mit und ohne Aura) helfen. Weitere Wirkungen, die bisher beobachtet wurden, sind eine Entspannung der Nacken-, Schulter- und Kiefermuskulatur, besseres Sehen (vor allem nachts), Reduktion von nächtlichem Zähneknirschen, verbessertes Allgemeinbefinden und einiges mehr. Das Nullpunktpiercing soll auch neurologische Erkrankungen positiv beeinflussen.
  2. Shen Men Piercing: Der Punkt für psychischen Ausgleich. Soll zudem entzündungshemmend wirken und ein übergeordneter Punkt bei Schmerzzuständen sein. Kann gegen Depressionen, Panikattacken, Angstzustände, Gereiztheit, … wirken. Dieser Punkt gibt Energie und zugleich Gelassenheit. Auch als Kombipunkt (gemeinsam mit dem Nullpunkt) bei Kopfschmerzen durch (psychischen) Stress geeignet.
  3. Point der Jerome: Dieses Piercing kann bei Ein- und Durchschlafstörungen, Schmerzen durch Bandscheibenvorfälle, sowie Muskelverspannungen helfen (es lockert die Schulter- und Nackenmuskulatur – und ist damit eine perfekte Kombination zum Shen Men Piercing). Der Point de Jerome wirkt sich harmonisierend auf das vegetative Nervensystem aus (Balance zwischen Anspannung und Entspannung).
  4. Polsterpunkt: Dieses Piercing kann bei Blockaden im Bereich der Halswirbelsäule, Muskelbeschwerden im Nacken, Neuralgien, Kopfschmerzen, Migräne und Schmerzzuständen hilfreich sein.
  5. Allergiepunkt: Dieses Piercing kann bei sämtlichen Allergien (Tierhaar, Hausstaub, Pollen, …) helfen.
  6. Schilddrüsenpunkt: Dieses Piercing kann die Schilddrüse in ihrer Funktion stärken und damit sowohl bei Über- als auch Unterfunktion der Schilddrüse hilfreich sein. Dieser Punkt ist nicht bei Hashimoto geeignet (hier kann der Shen Men Punkt eventuell unterstützen). Die benötigte Dosis der Schilddrüsenmedikamente könnte sich schnell ändern – daher sollte hier eine regelmäßige Überprüfung der Schilddrüsenwerte durchgeführt werden. Dieses Piercing kann eine Gewichtsreduktion positiv unterstützen.
  7. Depressionspunkt: Dieses Piercing kann bei Depressionen (zusätzlich zum Shen Men oder Point de Jerome) hilfreich sein.
  8. Schulterpunkt: Das Piercing dieses Punktes kann speziell bei Schmerzen im Schulterbereich Linderung verschaffen (in Kombination mit Nullpunkt, Shen Men und Point de Jerome).
  9. ISG-Punkt (Iliosacralgelenk): Dieses Piercing kann Schmerzen im unteren Bereich der Wirbelsäule lindern.
  10. Aggressionspunkt: Dieses Piercing kann Aggressionen dämpfen und das Gewaltpotenzial herabsetzen.

 

Übrigens: Das sehr beliebte Tragus Piercing liegt auf einem Akupunkturpunkt, der in der Akupunktur als Appetitzügler gilt. Aber auch dazu gibt es bezüglich der Wirkung kontroverse Meinungen.

Piercingpunktur-Punkte 1-5
Piercingpunktur-Punkte 6-10
  1. Nullpunkt oder Migräne-Piercing (fälschlicherweise auch oft als Daith-Piercing bezeichnet): Dieses Piercing kann bei normal erhöhtem Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz oder Migräne (mit und ohne Aura) helfen. Weitere Wirkungen, die bisher beobachtet wurden, sind eine Entspannung der Nacken-, Schulter- und Kiefermuskulatur, besseres Sehen (vor allem nachts), Reduktion von nächtlichem Zähneknirschen, verbessertes Allgemeinbefinden und einiges mehr. Das Nullpunktpiercing soll auch neurologische Erkrankungen positiv beeinflussen.
  2. Shen Men Piercing: Der Punkt für psychischen Ausgleich. Soll zudem entzündungshemmend wirken und ein übergeordneter Punkt bei Schmerzzuständen sein. Kann gegen Depressionen, Panikattacken, Angstzustände, Gereiztheit, … wirken. Dieser Punkt gibt Energie und zugleich Gelassenheit. Auch als Kombipunkt (gemeinsam mit dem Nullpunkt) bei Kopfschmerzen durch (psychischen) Stress geeignet.
  3. Point der Jerome: Dieses Piercing kann bei Ein- und Durchschlafstörungen, Schmerzen durch Bandscheibenvorfälle, sowie Muskelverspannungen helfen (es lockert die Schulter- und Nackenmuskulatur – und ist damit eine perfekte Kombination zum Shen Men Piercing). Der Point de Jerome wirkt sich harmonisierend auf das vegetative Nervensystem aus (Balance zwischen Anspannung und Entspannung).
  4. Polsterpunkt: Dieses Piercing kann bei Blockaden im Bereich der Halswirbelsäule, Muskelbeschwerden im Nacken, Neuralgien, Kopfschmerzen, Migräne und Schmerzzuständen hilfreich sein.
  5. Allergiepunkt: Dieses Piercing kann bei sämtlichen Allergien (Tierhaar, Hausstaub, Pollen, …) helfen. Piercingpunktur-Punkte 1-5
  6. Schilddrüsenpunkt: Dieses Piercing kann die Schilddrüse in ihrer Funktion stärken und damit sowohl bei Über- als auch Unterfunktion der Schilddrüse hilfreich sein. Dieser Punkt ist nicht bei Hashimoto geeignet (hier kann der Shen Men Punkt eventuell unterstützen). Die benötigte Dosis der Schilddrüsenmedikamente könnte sich schnell ändern – daher sollte hier eine regelmäßige Überprüfung der Schilddrüsenwerte durchgeführt werden. Dieses Piercing kann eine Gewichtsreduktion positiv unterstützen.
  7. Depressionspunkt: Dieses Piercing kann bei Depressionen (zusätzlich zum Shen Men oder Point de Jerome) hilfreich sein.
  8. Schulterpunkt: Das Piercing dieses Punktes kann speziell bei Schmerzen im Schulterbereich Linderung verschaffen (in Kombination mit Nullpunkt, Shen Men und Point de Jerome).
  9. ISG-Punkt (Iliosacralgelenk): Dieses Piercing kann Schmerzen im unteren Bereich der Wirbelsäule lindern.
  10. Aggressionspunkt: Dieses Piercing kann Aggressionen dämpfen und das Gewaltpotenzial herabsetzen. Piercingpunktur-Punkte 6-10

 

Übrigens: Das sehr beliebte Tragus Piercing liegt auf einem Akupunkturpunkt, der in der Akupunktur als Appetitzügler gilt. Aber auch dazu gibt es bezüglich der Wirkung kontroverse Meinungen.

Wie wir Akupunkturpunkte am Ohr finden

Einen Akupunkturpunkt zu treffen, ist im Bereich des Ohrknorpels besonders einfach. Während sich an anderen Körperstellen Fett unter der Haut befindet, sind hier die Akupunkturpunkte fix mit dem Knorpelgewebe verbunden. Dadurch können sie der Nadel beim Stechen nicht ausweichen, wie das an anderen Stellen des Körpers möglich ist.

Wenn du dir ein Piercing am Ohrknorpel stechen lassen möchtest, solltest du bei der Wahl des Studios darauf achten, dass vor der Durchführung des Piercings der Ohrknorpel auf die Positionen der Akupunkturpunkte hin untersucht wird.

Wir verwenden bei uns im Studio ein sogenanntes Akupunkturpunktsuchgerät, mit welchem wir den Ohrknorpel auf Akupunkturpunkte hin untersuchen können. Und aufgrund dieser Untersuchung wählen wir dann einen Stichpunkt.

 

Wie funktioniert das Akupunkturpunktsuchgerät?

Das Akupunkturpunktsuchgerät misst mittels einer Metallspitze den elektrischen Hautwiderstand entlang des Ohrknorpels. An Stellen, an denen sich ein Akupunkturpunkt befindet, ist dieser Hautwiderstand geringer als an Stellen, an denen sich kein solcher Punkt befindet. Und diese Stellen werden vom Gerät entweder durch die Abgabe eines hohen akustischen Tons oder eines Lichtsignals angezeigt. Diese Untersuchung ist bei uns im Studio „Die Klinik“ bei jedem Piercing am Ohrknorpel inkludiert und kostet keinen Cent extra.

 

Wenn du Hilfe bei der Entscheidung, ob du dir ein Ohren-Piercing stechen lassen möchtest, brauchst oder noch Fragen zu Akupunktur-Piercings hast, melde dich bei uns oder komm zu einem Beratungsgespräch in unserem Studio vorbei.

 

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